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Interessant zu wissen …

… warum Omega-3-Fettsäuren so lebensnotwendig sind.

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Omega-3-Fettsäuren sind lebensnotwendig und somit essenziell, können vom Körper aber nicht selbst hergestellt werden. Daher ist eine regelmässige Zufuhr durch die Nahrungs-ergänzung wichtig. Fisch- und Leinöl haben einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren.

… warum die nasskalte Jahreszeit Prophylaxe-Zeit ist.

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Influenzaviren mögen eine niedrige absolute Luftfeuchtigkeit und breiten sich in den Wintermonaten besonders gut aus. Das haben US-Wissenschaftler in einer Analyse herausgefunden, in der sie Daten zur Überlebens- und Übertragungsrate der Erreger in Abhängigkeit von der Luftfeuchtigkeit untersuchten. Nicht nur trockene, geheizte Räume boten den Erregern bessere Bedingungen, auch trockene Aussenluft an kalten Wintertagen. (Quelle: Jeffrey Shaman, Staatsuniversität von Oregon, Corvallis, et al.: PNAS, DOI: 10.1073/pnas.080685216)

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Vitamin A dient der Versorgung der Schleimhäute, indem es für ausreichend Feuchtigkeit sorgt. So können die Erreger durch Schleim und Flimmerhärchen in der Nase abtransportiert werden. Drei grosse französische Studien ergaben, dass bei bis zu 60% der Männer und bei bis zu 50% der Frauen der Minimalbedarf an Vitamin A durch die Nahrung nicht gedeckt wird. (*Quelle: Souccar, T., Curtay, J.P.: Le nouveau guide de vitamines, Edition Seuil, Paris 1996.) Doch: Vitamin A schützt Haut und Schleimhäute als Barriere gegen Erreger und ist an der Produktion von Antikörpern beteiligt.

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Vitamin D ist immens wichtig für die Erkältungsprophylaxe. Eine grosse US-Studie aus dem Jahr 2009 belegt, dass das Erkältungsrisiko bei hohen Vitamin-D-Werten um 30% niedriger ist. (Quelle: Adit A. Ginde, Jonathan M. Mansbach, Carlos A. Camargo Jr: «Association Between Serum 25-Hydroxyvitamin D Level and Upper Respiratory Tract Infection in the Third National Health and Nutrition Examination Survey», In: Archives of Internal Medicine Vol. 169, San Francisco 2009.) Ohne Vitamin D kann das Immunsystem nicht aktiviert werden. Denn erst mit einem hohen Vitamin-D-Spiegel im Blut gehen die T-Zellen aktiv gegen Viren vor. (Quelle: Nature Immunology 11, 344 – 349, 2010, 7 March 2010.)

… dass es auch bei ungesättigten Fettsäuren – wie überhaupt bei der Ernährung – auf Ausgewogenheit ankommt.
Nicht nur die regelmässige, ausreichende Aufnahme von ungesättigten Fettsäuren hat Einfluss auf die Gesundheit. Es kommt auch auf ihr Verhältnis an, das heisst auf die Mengenversorgung des Organismus mit Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Dieses Verhältnis wird noch diskutiert. Man geht jedoch davon aus, dass ein Verhältnis von 5:1 bis 7:1 (also 5 bis 7 Anteile omega-6 auf einen Anteil Omega-3) empfehlenswert ist.
Dagegen entsteht durch unsere Ernährung zumeist ein Verhältnis von rund 15:1. Eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren ist also sinnvoll. Gleichzeitig kann man das Omega-Verhältnis durch die Auswahl von Speiseölen beeinflussen. Den mit Abstand höchsten relativen Anteil an Omega-3-Fettsäuren enthält Leinöl, das 3-mal so viel Omega-3 enthält wie Omega-6 (1:3). Auch Rapsöl (2:1), Hanföl (3:1) und Walnussöl (6:1) haben ein ausgewogenes Omega-Verhältnis. Olivenöl weist ein Verhältnis von ca. 11:1 auf, Maiskeimöl ca. 50:1, Sonnenblumenöl 120:1, Distelöl 150:1.

… dass man bei Vitamin A auch an A wie Automobil und V wie Verkehr denken sollte.
Eine Unterversorgung des Körpers mit Vitamin A kann zu Sehstörungen führen. Diese wiederum können sich durch Nachtblindheit bemerkbar machen, die das Sehen bei schwachem Licht beeinträchtigt. Dieses Phänomen macht es den Betroffenen unmöglich, bei Dämmerlicht oder gar bei Nacht sicher am Strassenverkehr teilzunehmen. Hierbei muss man allerdings unterscheiden zwischen einer essenziellen Nachtblindheit, bei der eine angeborene, vererbbare Minderwertigkeit des Stäbchenapparats vorliegt. Die Sehstäbchen können sich nicht an eine schwache Beleuchtung anpassen. Auch verschiedene Netzhauterkrankungen können Nachtblindheit verursachen.
Im Gegensatz zur echten Nachtblindheit lassen sich Sehstörungen, die durch Vitamin-A-Mangel verursacht sind, durch die Zufuhr des Vitamins mit der Nahrung und natürlich auch mit der gezielten Nahrungsergänzung wieder beheben. Denn wenn man nur Sehschwierigkeiten im Dunkeln hat, handelt es sich nicht um eine echte Nachtblindheit.

… dass das Thema Vitamin-Überdosierung kein Thema ist, wenn man sich an die angegebenen Verzehrmengen hält.
Der Begriff Hypervitaminose (Vitamin-Überversorgung) gilt für Erscheinungen, die mit der übermässigen Zufuhr der entsprechenden Vitamine auftreten können. Diese Erscheinungen werden häufig von fettlöslichen Vitaminen ausgelöst. Sie können nicht wie die wasserlöslichen Vitamine über die Niere ausgeschieden werden.
Aufgrund unserer Ernährungsgewohnheiten und der wissenschaftlichen Erkenntnisse über Grenzwerte bei der Nahrungsergänzung können Vitamin-Überdosierungen heute praktisch nur noch durch Missbrauch entstehen. Eine akute Vitamin-A-Überdosierung etwa würde nur bei der Einnahme des 100-fachen der Tagesdosis entstehen. Auch eine ernährungsbedingte Überdosierung mit Vitamin A könnte nur dann erfolgen, wenn man so gut wie täglich grössere Mengen Leber essen würde.
Wie etwa der Schweizer Polarforscher Xavier Mertz, der von 1911 bis 1914 an einer Antarktis-Expedition teilnahm und nach dem Verlust der meisten Lebensmittel, die mit einem Schlitten in eine Gletscherspalte gefallen waren, Grönlandhunde verspeisen musste, um zu überleben. Als er wenig später starb, glaubte man, er hätte sich durch den Verzehr der Hundelebern vergiftet. Heute geht man durch neuere Untersuchungen jedoch davon aus, dass Mertz, der eigentlich Vegetarier war, durch die Umstellung der Ernähung, die körperlichen Auszehrungen und seelischen Strapazen im ewigen Eis den Tod fand.

… dass nicht alle Vitamine wirklich Amine sind, doch 13 von ihnen lebenswichtige Bedeutung für den Organismus haben.
Die Bezeichnung Vitamin aus lateinisch «vita» (Leben) und «amin» (stickstoffhaltig) geht auf den polnischen Biochemiker Casimir Funk zurück, einen der ersten Forscher auf diesem Gebiet, der schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wirkte. Heute weiss man, dass nicht alle Vitamine eine NH2-Gruppe (Stickstoff-Molekül) enthalten. Auch sind sie keine chemisch einheitlichen Stoffe, sondern vielmehr organische Verbindungen, die für die Regulierung und Verwertung des Stoffwechsels von Kohlenhydraten, Eiweissen und Mineralstoffen unerlässlich sind. Insofern sind sie essenzielle, für den Organismus lebensnotwendige Stoffe. Nur wenige Vitamine kann der Körper selbst herstellen. In der Mehrzahl werden sie von Pflanzen, Tieren oder Bakterien gebildet. Einige Vitamine erhält der Körper auch als Vorstufen (Provitamine), die er selbst in eine verwertbare Form umwandelt.
Zu den unbedingt lebensnotwendigen Vitaminen werden die folgenden 13 gezählt: Vitamin A, Vitamin B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9, B12, Vitamin C, D, E und K.

… was man unter den Begriffen Vitamine, Vitalstoffe, Spurenelemente & Co. wirklich versteht und was nicht.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Nährstoffen, die dem Körper direkt mit der Nahrungsaufnahme Energie liefern (Kohlenhydrate, Eiweisse, Fette), und Vitalstoffen. Vitalstoffe sind verschiedene Substanzen mit unterschiedlicher Wirkung. In der Hauptsache sind sie an Stoffwechselvorgängen und dem Austausch zwischen den Zellen beteiligt. Sie ermöglichen es dem Körper auch, essenzielle Stoffe aus anderen Stoffen zu gewinnen, die erst dadurch verwertbar und somit wertvoll für den Körper sind. Eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen beugt nicht nur Mangelerkrankungen vor, sondern ist auch wichtig für das allgemeine Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit.
Vitamine und Vitalstoffe sind keine verschiedenen Gruppen von Stoffen. Vitamine sind ein Teil der Vitalstoffe. Zu den Vitalstoffen gehören neben den Vitaminen auch Spurenelemente, Mineralstoffe, pflanzliche Stoffe und Enzyme. Spurenelemente sind Mineralstoffe, die nur in sehr kleinen Mengen im Körper vorkommen bzw. für einen gesunden Stoffwechsel benötigt werden (z. B. Selen und Zink). Unter die Bezeichnung Mineralstoffe fallen dagegen Mineralien, die in grösseren Mengen benötigt werden (z. B. Calcium und Magnesium). Enzyme (auch Fermente genannt) sind Proteine und als solche Katalysatoren (Beschleuniger) von biochemischen Reaktionen. Sie erfüllen Aufgaben von der Verdauung und Verwertung der Nahrung bis hin zur Kopie von Erbanlagen.

 

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